Gelsenkirchen –[–> Gefühlt steht die halbe Bundesliga im ersten DFB-Aufgebot von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59). Nicht unter den 44 Akteuren: ein Schalker!
Mutige Entscheidungen hat „Kloppo” angekündigt, und sie folgten. Derry Scherhant (23), Max Rosenfelder (23/beide Freiburg), Felix Keidel (23/Elversberg), Mika Baur (22/Celtic) und Bambasé Conté (23/Hoffenheim) sind nur ein paar der vielen Überraschungsnominierten. Doch Platz für einen Spieler des FC Schalke gibt es offenbar trotzdem nicht. Enttäuschend für die beiden heißesten Kandidaten Loris Karius (33) und Robin Gosens (32). Doch die sind nicht die einzigen, die von einer Berufung träumen durften …
Bald ist El-Faouzis Klopp-Tür ganz zu
Nach BILD-Informationen soll auch Soufiane El-Faouzi (24) eine heiße Option gewesen sein. Der Schalker Mittelfeld-Motor hat sich in der Bundesliga hervorragend akklimatisiert und überzeugt mit Leistung. Das Klopp-Umfeld habe sich bei der Spielerseite und dem Verein informiert, ob er einer Nominierung grundsätzlich offen gegenüberstehen würde. Hintergrund: El-Faouzi absolvierte im Mai bereits eine Partie für Marokko. Da es aber nur ein Testspiel war, dürfte er weiterhin den Verband wechseln. BILD erfuhr: Der zentrale Mittelfeldspieler – in Deutschland geboren und aufgewachsen – hätte sich definitiv auch vorstellen können, für die DFB-Auswahl aufzulaufen.
Schalkes Soufiane El-Faouzi (24)
Ist nun aber nicht! Stattdessen wird der zweitbeste Läufer der Bundesliga (12,9 km/Spiel) auch in der anstehenden Länderspielpause für die Nordafrikaner an den Start gehen. Dann auch in der Afrika-Cup-Qualifikation, womit er in Zukunft keine Chance mehr auf Länderspiele für Deutschland haben wird. Da er bei Klopp offenbar nicht einmal in dessen Top-44 steht und Marokko aktuell zu den weltweit besten Nationalmannschaften gehört, sicherlich kein Beinbruch.