Die Nacht war kurz für Alexander Zverev (29)! Der US-Open-Sieger war nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel äußerst gefragt. Erst bei Familie und Freunden für die Party, dann bei TV-Sendern und schließlich Sponsoren. Anschließend ging es am Montag schon zurück nach Europa. Wie es dort weitergeht, wollte er am selben Tag entscheiden. Ob er das tat, ist nicht bekannt, zumindest hat er es nicht mitgeteilt. Deutschlands Tennisfans fragen sich: Wird er am Wochenende in Halle/Westfalen beim Davis-Cup gegen Kroatien dabei sein oder nicht?
Das spielte nach dem Matchball gegen Ben Shelton (23) am Sonntag natürlich keine Rolle in seinem Kopf. Nach den Pflichtterminen nach dem zweiten großen Titel in diesem Jahr nach den French Open ging es nach Chelsea, einem Stadtbezirk im Stadtviertel Manhattan. Dort wurde in einem Restaurant mit Nachtclub gefeiert. So zumindest wirbt das Tao, wie der In-Treff heißt, für sich.
Alexander Zverev bei der Party im Tao
Viele Termine am Montag
Zverev in weißem T-Shirt und dunkler Hose seines Ausrüsters kam tanzend in die Location. Die Stimmung ausgelassen, der Club hatte ein Leuchtschild gebastelt: „US Open Champion A. Zverev“. Es gab Drinks, auf dem Speiseplan standen heiße Edamame, Frühlingsrolle, chilenischer Wolfsbarsch, Thunfisch-Tartar, Schweinefleisch-Pastete, Crispy Orange Chicken und Pekingente. (Fast) alles asiatisch, da konnte er sich schon mal an die Asien-Tour gewöhnen, die mit Turnieren in Peking und Shanghai im Oktober ansteht.
Im Tao fühlte sich Alexander Zverev offenbar wohl
Alkohol floss zumindest bei Zverev fast keiner. Er musste am Montagmorgen schon wieder fit fürs Frühstücksfernsehen sein. Außerdem ist Alkohol für Diabetiker nicht sonderlich geeignet. Die Champagner-Dusche in der Kabine unmittelbar nach dem Sieg war dann wohl schon das Hochprozentigste für ihn. In den kommenden Tagen wird noch die eine oder andere Ehrung folgen, bevor das Tennis-Geschäft weitergeht. Wenn nicht beim Davis-Cup, dann beim Show-Event Laver-Cup, dem Vergleich Europa gegen Welt, kommende Woche in London.